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Ernährung

Brauchen Hunde Getreide?

Wenn man das Internet bemüht um herauszufinden ob Getreide nun gut oder schlecht ist für unsere Hunde, dann bekommt man auf der einen Seite zu lesen: Getreide ist gut, kann der Hund sehr gut verdauen, viele Vitamine und Mineralstoffe sind enthalten oder Getreide ist schlecht, schlecht für die Gelenke, fördert Krebserkrankungen, der Hund braucht es nicht, in Fertigfuttermitteln ist nur minderwertiges Getreide enthalten usw.

Was nun stimmt kann ich auch nicht sagen, wie auch wenn weder Ärzte noch Wissenschaftler sich einig sind. Ich bin nur Hundebesitzer und möchte für meine Wuffels das beste. Ich Informiere mich, lese alles was ich in die Finger bekomme, suche mir meinen eigenen Weg der für mich funktioniert, für mich und meine Hunde und der ist getreidefrei. Ich habe damit nicht nur bei mir selbst auch bei meinen Mädchen nur die besten Erfahrungen gemacht. Mir persönlich geht es besser denn je!

Ich habe unglaublich viel über das Thema gelesen und bin zu dem Schluss gekommen das Getreide nicht gut ist für meine Hunde. Und hier nun das WARUM:

Durch genetische Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte besitzen Hunde mehr Gene für das stärkespaltende Enzym Amylase als der Wolf. Der Hund kann also Stärke, den Hauptnährstoff im Getreide, besser verdauen als der Wolf. Wölfe haben sicher mal ein paar Grassamen in Beutetieren gefressen, aber ansonsten war Getreide in der Ernährung des Wolfes nicht präsent.

Ein Hund kann also Stärke gut verdauen, aber das heisst noch lange nicht das es auch gut für ihn ist. Stärke wird im Verdauungstrakt in Glukose, also Einfachzucker, umgewandelt. Zucker ist aber bekanntlich für die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten verantwortlich. Bei unseren Haustieren gibt es Zivilisationskrankheiten erst seit der Zucker in der Ernährung unserer Tiere einen derart hohen Stellenwert erlangt hat wie heute. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Diabetes, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Fettsucht, Arthrosen, Krebs, Herzerkrankungen beim Hund usw.

Der Körper wird durch die Fütterung mit Getreide ständig überzuckert. Der Blutzuckerspiegel steigt sowie der Insulinspiegel. In erster Linie fördert letzterer die Tumorbildung. Tumorerkrankungen bei Tieren steigen in den letzten Jahren immer weiter an. Man kann sich vorstellen das es da einen Zusammenhang gibt.

Also noch einmal, der Verdauungstrakt des Hundes hat sich nicht verändert zu dem des Wolfes, nur die stärkespaltenden Enzyme sind mehr geworden. Der Hund benötigt diese Art von Kohlenhydraten aber nicht.

Hunde brauchen kein Getreide um gesund leben zu können. Wenn man unbedingt Getreide füttern möchte, dann Getreide mit niedriger glykämischer Last: z. B. Amarant, Buchweizen, Quinoa, Hirse

Probieren Sie es ein paar Monate aus, füttern Sie ihren Hund getreidefrei und ich bin mir sicher das viele Wehwehchen und vielleicht auch gravierendere Erkrankungen auf einmal der Vergangenheit angehören.

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